Advent, Advent, gemeinsam feiern und Gutes tun

München I 04.12.2023

München und ganz Süddeutschland versank am ersten Adventsamstag in gut einem halben Meter Schnee. Rund 50 Rotkreuzschwestern ließen sich davon nicht abhalten und versammelten sich zur traditionellen Adventfeier in der Frauenklinik. Generaloberin Edith Dürr begrüßte die Anwesenden, um gemeinsam die Vorweihnachtszeit einzuläuten. Sie betonte die Aufgabe der Ausbildung von Pflegefachkräften und die Zielsetzung, sie als Fachkräfte in den Einrichtungen und im Verein zu halten. Mit Blick in die Runde merkte sie lächelnd an: „Einige unserer Auszubildenden konnten wir sogar 50 und mehr Jahre halten. Mit Fachexpertise, Erfahrung und großem Engagement haben sie ihren Dienst versehen.“ Sie dankte den Rotkreuzschwestern, die im vergangenen Jahr in Ruhestand eingetreten sind und hielt für die langjährigen Mitglieder eine kleine Laudation. Witterungsbedingt waren einige der teilweise hochbetagten Damen leider nicht persönlich anwesend, unter ihnen Antonie Lindhuber und Franziska Ditzinger mit 70 bzw. 80 Jahren Mitgliedschaft!

Neben einem tollen Basar der Beiratsschwestern mit einer beeindruckenden Vielfalt von selbst gebastelten, genähten und gekochten Mitbringseln gab es eine zweite Benefiz-Aktion. Vermittelt vom Münchner Geschenke-Regen haben Mitglieder, darunter zahlreiche Auszubildende der Berufsfachschule für Pflege München, 30 Wunschzettel des Kinderhaus Harthof erfüllt. Dort werden Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien betreut. Die liebevoll eingepackten Wünsche sollen auch ihre Augen an Weihnachten zum Strahlen bringen. Ein weiteres Highlight war die Versteigerung des Bademantels, den Generaloberin Dürr bei der Aktion „Bademantel-Challenge“ der Deutschen Demenzhilfe getragen hatte. Die Tochter der engagierten Rotkreuzschwester Ute Scheuer sicherte sich den Zuschlag dafür.

Beim festlichen Adventskaffee ließen die versammelten Gäste den Nachmittag gesellig ausklingen. „Gemeinsam sind wir stark. Das hat uns mehr als 150 Jahre getragen und macht uns auch stark für die Zukunft“, diese Worte der Vorstandsvorsitzende hatte so manche Rotkreuzschwester im Ohr, als sie sich nach der Adventfeier der Schwesternschaft auf den Heimweg machte.


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