Schwesternschaft München
Schwesternfest: Ehrungen, Feel-Good-Manager und Klinikclowns sorgen für besondere Momente

„Heute ist ein besonderer Tag. Wenn wir in unserer Schwesternschaft zusammenkommen, verbindet uns mehr als der gemeinsame Arbeitsplatz. Uns verbindet eine gemeinsame Haltung. Und diese Haltung hat ein sichtbares Zeichen: das Rote Kreuz.“ Mit diesen Worten eröffnete Vorstandsvorsitzende und Generaloberin Caroline Vogt das Schwesternfest der Schwesternschaft München und hieß die Mitglieder herzlich in der Aula willkommen.
Den Auftakt machte ein Recruitingfilm des Rotkreuzklinikums, in dem Rotkreuzschwestern persönlich erzählen, warum sie ihren Beruf mit Leidenschaft ausüben und sich jeden Tag bewusst für die Schwesternschaft entscheiden. Besonders berührte die Aussage von Kerstin von Benckendorff, Leiterin der Zentralen Notaufnahme: „Ich habe mir geschworen: Wenn ich nicht mehr gerne in die Arbeit gehe, höre ich auf. Ich bin immer noch da.“
Auszubildende geben der Pflege eine Stimme
Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung standen die Auszubildenden. Beim Azubi-Talk, moderiert von Frank Wiesemann, stellvertretender Leiter der Berufsfachschule für Pflege München, berichteten zehn Auszubildende offen über ihren Ausbildungsalltag. Die jungen Menschen stammen aus Malaysia, Sri Lanka, Indien, der Ukraine und Deutschland – ein Spiegel der kulturellen Vielfalt an den sechs Pflegeschulen der Schwesternschaft München. Rund 60 Prozent der Auszubildenden haben einen Migrationshintergrund. Mit beeindruckender Sprachsicherheit beantworteten sie Fragen zu ihren Herausforderungen, ihrer Motivation und ihren Wünschen für die Zukunft der Pflege.
Willkommen in der Schwesternschaft und Ehrungen für langjährige Treue
Nach einem fotografischen Rückblick auf die Mitgliederversammlung, die erstmals getrennt vom Schwesternfest stattfand und mit einem After-Meet der Auszubildenden auf der Dachterrasse ausklang, wurden die neuen Mitglieder nach ihrer Einführungszeit feierlich aufgenommen. Stellvertretend für die „Broschenschwestern“ verlas Sandra Bergmann das Gelöbnis. Anschließend standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt. Mit einer musikalischen und zeitgeschichtlichen Reise blickte Caroline Vogt auf die jeweiligen Eintrittsjahre zurück und würdigte die beeindruckende Verbundenheit der Jubilarinnen.
Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Taguhi Ustabashyan und Saskia Renkewitz mit der Ehrennadel mit Bergkristall ausgezeichnet. Die Ehrennadel mit Rhodochrosit für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Isabella Zipper, Leiterin der Berufsfachschule für Pflege Lindenberg, sowie Vita Heinz aus der Frauenklinik. Für ihre 40-jährige Zugehörigkeit zur Schwesternschaft wurden Elke Olavydez, Sabine Akwuba, Astrid Berger, Angela Steinmüller und Sylvia Habl mit der Ehrennadel mit Lapislazuli ausgezeichnet. Als besonderes Dankeschön für ihre jahrzehntelange Treue erhielten sie außerdem einen Gutschein für den geplanten Vereinsausflug zur Lindauer Hafenweihnacht.
Ein besonderer Orden für den Feel-Good-Manager
Bevor Franziska Sporer und Alexander Oberrader als Isartones den musikalischen Schlusspunkt setzten, sorgte eine außergewöhnliche Ehrung für einen heiteren Moment: Feel-Good-Manager Alfi erhielt einen persönlichen Orden – und natürlich ein Leckerli. Der Hund von Pflegefachkraft Leonie Vogel ist meist in Obhut von Pflegedienstleitung Caro Riedl regelmäßig im Rotkreuzklinikum unterwegs und zaubert Mitarbeitenden mit seiner freundlichen Art immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.
Für gute Stimmung sorgten auch die Klinikclowns Nadja Tamas als Clownin Natz Schmatz und Moritz Graßinger als Clown Pino Pecorino. Sie begleiteten die Gäste bei Kaffee und Kuchen und brachten Leichtigkeit und Humor in den Nachmittag – ebenso wie bei ihren regelmäßigen Einsätzen in der Geburtshilfe sowie auf der Hämato-Onkologie.
Am Ende waren sich alle einig: Das Schwesternfest war geprägt von Wertschätzung, Zusammenhalt und echter Gemeinschaft – ein gelungener Tag, der die besondere Verbundenheit innerhalb der Schwesternschaft München einmal mehr sichtbar machte.

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