Schwesternschaft München vom Bayerischen Roten Kreuz e. V.

Wir für den Menschen

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Schwesternschaft München

Großes Interesse an Dienst-Tag der Schwesternschaft München

Für die erste Veranstaltung des Aktionsbündnis „Dienst-Tag für Menschen" am 23. März 2021 ist die maximale Teilnehmerzahl bereits erreicht. An den kommenden Dienstagen zwischen 17.00 und 17.30 Uhr demonstriert der Veranstalter Schwesternschaft München für verbesserte Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Anerkennung für Pflegeberufe. Mit Rotkreuzschwestern und Unterstützern aus Politik und Sozialorganisationen wird Generaloberin Edith Dürr, Vorsitzende der Schwesternschaft München vom BRK e.V, auf dem Rotkreuzplatz stehen, um auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen.

„Wir, die Schwesternschaft München vom BRK e.V. und viele Pflegeorganisationen verlangen nicht erst seit der Corona-Krise gesellschaftliche Anerkennung und verbesserte Rahmenbedingungen für unsere Profession" sagt Generaloberin Edith Dürr. Sie freut sich, dass die die Aktion „Dienst-Tag" innerhalb kürzester Zeit die maximale Teilnehmerzahl von 50 Personen erreicht haben und bittet alle Unterstützer darum, sich für die kommenden Termine in ihrem Sekretariat unter 089/1303-1002 telefonisch anzumelden.

Generaloberin Dürr ist es ein großes Anliegen, die Öffentlichkeit und die Verantwortlichen in Politik und Sozialkassen auf die Forderungen des Berufsstandes in der Akut- und Langzeitpflege sowie in der Behindertenhilfe aufmerksam zu machen. Deshalb hat die Vorstandsvorsitzende das Würzburger Aktionsbündnis „Dienst-Tag für Menschen" nach München geholt. In der Mainmetropole stehen seit September jeden Dienstag Mitarbeiter und Führungskräfte für eine halbe Stunde in der Innenstadt und halten auf Bannern schweigend ihre Forderungen hoch.
Für die erste, am 23. März 2021 geplante Aktion, erwartet Dürr nicht nur Unterstützung von den Würzburger Initiatoren der Kampagne Annette Noffz (Stiftung Bürgerspital zum Hl. Geist), Walter Herberth (Stiftung Juliusspital Würzburg) und Johannes Spielmann (Blindeninstitutsstiftung). Auch Barbara Stamm, frühere bayerische Landtagspräsidentin, hat ihre Teilnahme zugesagt.

Aufgrund der Pandemie hat sich die Schwesternschaft entschieden, die Teilnehmerzahl auf 50 Personen zu begrenzen. Mindestabstand und Maskenpflicht sind weitere, vom Kreisverwaltungsreferat vorgeschriebene Infektionsschutzmaßnahmen, die von professionellen Pflegefachkräften aufgrund ihrer täglichen Patientenkontakte zu den selbstverständlichen Verhaltensregeln zählen. „Corona ist ein absoluter Stresstest für die Pflege und belastet die gesamte Profession zunehmend über ihre Grenzen hinaus", mahnt Generaloberin Dürr. „Jeder Unterstützer ist uns willkommen, denn Klatschen alleine ist nicht genug. Ohne verbesserte Rahmenbedingungen können wir unsere zentrale Aufgabe, die fachkompetente und menschlich zugewandte Pflege der uns anvertrauten Patienten, Bewohner und Betreuten, auf Dauer nicht mehr wahrnehmen", betont sie und versichert, die Interessen und Anliegen der Pflege vor allem gegenüber der Politik weiterhin mit Nachdruck zu verfolgen.

Informationen zum Bündnis „Dienst-Tag für Menschen", die Forderungen und die teilnehmenden Organisationen finden Sie hier.

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