Wir für den Menschen

Mit Staatspreis und Maske in den Pflegeberuf

Würzburg I 23.09.2020

19 Auszubildende der Würzburger Berufsfachschule für Pflege der Schwesternschaft München vom BRK e.V. nahmen mit Maske ihre Diplomurkunden in Empfang. Nach drei Jahren und drei Prüfungen starten sie in das Berufsleben. Absolventin Luisa Schmieg freut sich zudem über den Staatspreis, den sie für hervorragende Ausbildungsergebnisse erhielt.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschiedete Schulleiter Stefan Kolbert und sein Team 19 Kursteilnehmer, darunter 4 männliche Auszubildende. Er lobte bei der kleinen Abschiedsfeier besonders die sympathische, einander zugewandte Art der Klassengemeinschaft und den disziplinierten, hygienisch einwandfreien Umgang mit der Corona-Pandemie. Die Azubis meisterten nicht nur in der Klinik, während ihrer praktischen Einsätze, umsichtig die Herausforderung. Auch der theoretische Unterricht und die heiße Phase der Examensvorbereitung mussten überwiegend online stattfinden. Erfreulich ist unter diesen erschwerten Bedingungen besonders, dass Luisa Schmieg der Bayerische Staatspreis für hervorragende Ausbildungsergebnisse verliehen wurde. Ihre Urkunde nahm sie stolz in Anwesenheit von Dr. Rainer Schuà, Medizinaldirektor der Regierung von Unterfranken, und dem Ärztlichen Leiter der Schule, Prof. Dr. Peter Sefrin, entgegen. Die 22-Jährige freut sich nach einer kleinen Verschnaufpause auf ihren Berufsstart in der Pflege.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschiedete Schulleiter Stefan Kolbert und sein Team 19 Kursteilnehmer, darunter 4 männliche Auszubildende. Er lobte bei der kleinen Abschiedsfeier besonders die sympathische, einander zugewandte Art der Klassengemeinschaft und den disziplinierten, hygienisch einwandfreien Umgang mit der Corona-Pandemie. Die Azubis meisterten nicht nur in der Klinik, während ihrer praktischen Einsätze, umsichtig die Herausforderung. Auch der theoretische Unterricht und die heiße Phase der Examensvorbereitung mussten überwiegend online stattfinden. Erfreulich ist unter diesen erschwerten Bedingungen besonders, dass Luisa Schmieg (rechts im Bild) der Bayerische Staatspreis für hervorragende Ausbildungsergebnisse verliehen wurde. Ihre Urkunde nahm sie stolz in Anwesenheit von Dr. Rainer Schuà, Medizinaldirektor der Regierung von Unterfranken, und dem Ärztlichen Leiter der Schule, Prof. Dr. Peter Sefrin, entgegen. Die 22-Jährige freut sich nach einer kleinen Verschnaufpause auf ihren Berufsstart in der Pflege.

"Wir entlassen Sie mit einem soliden Fundament in die berufliche Zukunft", so Kolbert in seiner Abschlussrede. „Lernen ist jedoch eine lebenslange Aufgabe. In der Zusammenarbeit mit Menschen gilt es, seine Kompetenzen stets zu prüfen und zu aktualisieren." Der Schulleiter ist sicher, dass die frischgebackenen Gesundheits- und Krankenpfleger diese Aufgabe zum Wohle der Patienten sehr ernst nehmen werden. „Auf der Basis des obersten Rotkreuz-Grundsatzes, der Menschlichkeit, werden sie sich fortan eigenverantwortlich und professionell im Spannungsfeld zwischen Ökonomisierungsbestrebungen, wachsenden fachlichen Anforderungen und dem Patientenwohl bewegen." Kolbert, selbst seit über 35 Jahren im Pflegeberuf, ist noch immer von der sinnerfüllten Profession begeistert und davon überzeugt, dass sich mit dem qualifizierten Abschluss viele Chancen und Wege eröffnen.

Diese Chancen erweitern sich mit der neuen, generalistischen Berufsausbildung zusätzlich. Die ebenfalls dreijährige Ausbildung mit dem Abschluss Pflegefachfrau/-fachmann führt die Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu einem einheitlichen Berufsbild zusammen. EU-weit anerkannt eröffnet sie damit den Absolventen Einsatzmöglichkeiten in allen Bereichen der Pflege. In Würzburg wird die generalistische Ausbildung ab April 2021 angeboten.